Die klassische schwedische Massage besteht aus vier Techniken, die nacheinander ausgeführt werden

Effleurage (Streichung)

In der Regel beginnt eine Massage mit einer sanften leichten Streichbewegung, parallel zum Verlauf der Muskelfasern, in Herzrichtung. Mit der Streichung nimmt der Masseur Kontakt mit der zu behandelnden Person auf und erspürt Verspannungen und Verhärtungen. Gleichzeitig wird durch die Streichungen eine Erwärmung der Muskulatur erreicht. 

Tapotement (Klopfen, Klatschen)

Durch leichtes Schlagen, Klopfen oder Klatschen mit lockerer Hand wird die Durchblutung der Muskulatur in der Tiefe gefördert.

Friktion (Reibung)

Bei der Reibung werden kreisende Bewegungen mit den Daumen und den Fingerkuppen in die Tiefe der Muskulatur durchgeführt. Durch die Reibungen können fühlbare, harte Knoten im Muskelgewebe (Myogelosen) herausmassiert werden. 

Petrissage (Kneten)

Beim Kneten werden die Muskeln gegeneinander verschoben und dabei gedehnt. Die Knetung muss jeweils in beide Verlaufsrichtungen des Muskels erfolgen. Sie dient im Wesentlichen der vermehrten Durchblutung der Muskulatur und dem Lösen von Verspannungen.


Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts. (Buddha)